Neues aus dem Gemeinderat

Am 8. Oktober fand die dritte Gemeinderatssitzung des Jahres 2025 in Feld am See statt.
Hier fassen wir wie immer für die Leserinnen und Leser auszugsweise die für uns wichtigsten Beschlüsse zusammen, ein Anspruch auf Vollständigkeit ist nicht gegeben.
Der Nachtragsvoranschlag für das Jahr 2025 wurde beschlossen. Die Gemeinde Feld am See weist momentan sowohl im Ergebnishaushalt als auch im Finanzierungshaushalt positive Ergebnisse auf. Dies ist auf die extremen Einsparungen bei den Ausgaben und auch auf die Inanspruchnahme aller möglichen Förderungen zurückzuführen. Der Rechnungsabschluss im ersten Halbjahr 2026 bleibt abzuwarten.
Das Förderansuchen für das GO-Mobil Radenthein – Feld am See wurde wieder unterzeichnet. Ein erfolgreiches Projekt für die Bürgerinnen und Bürger in Kooperation unserer beiden Nachbargemeinden bleibt somit weiter bestehen.
Die eingereichten Umwidmungsbegehren aus dem Jahr 2024 wurden bei positiven Stellungnahmen aller zuständigen Abteilungen des Landes Kärnten auch vom Gemeinderat befürwortet.
Das sogenannte „Rauterfeld“ im Ortskern oberhalb der bestehenden Wohnblöcke weist eine Fläche von mehr als 10.000 m² auf. Deshalb ist für die Aufhebung der Aufschließung – des gesamten Gebietes oder auch nur von Teilflächen – die Erstellung eines Teilbebauungsplanes nötig. In diesem Fall müssen geologische Vorerhebungen zur Versickerungsfähigkeit und der Verbringung der Oberflächenwässer aus dem angrenzenden Hang erstellt werden. Das Projekt wurde zur Förderung eingereicht.
Über die neue Energieeffizienzrichtlinie der EU wurde berichtet. Die Gemeinde Feld am See hat die bestehenden Energieausweise der gemeindeeigenen Gebäude wie gefordert bis Ende September hochgeladen und lässt diese aktuell aktualisieren.
Die Mitglieder des Gemeinderates haben zugestimmt, beim Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen einen Antrag einzubringen, wonach der amtliche Name „Feldsee“ auf „Brennsee“ geändert werden soll. Dies war eine Anregung der Tourismusregion, der Antrag muss allerdings von der Gemeinde gestellt werden. Der See soll zukünftig nur mehr „Brennsee“ heißen, um Klarheit für Gäste zu schaffen und ein Alleinstellungsmerkmal zu erreichen. Der Beschluss im Gemeinderat war einstimmig, der Antrag wird nach Sammlung aller historischen Beweise in den kommenden Wochen beim Amt für Eich- und Vermessungswesen eingebracht.
Die Gemeinde Feld am See strebt eine Zertifizierung als Wanderdorf an. Dazu soll auch ein Leitweg benannt werden, im November finden die entsprechenden Begehungen und Gespräche satt.
Der Holzsteg am Hans-Bernlieger-Weg, das ist der Steg in der Feuchtwiese an der Nordseite des Afritzer Sees, ist nach mehr als 35 Jahren nun zu erneuern. Materialkosten in der Höhe von rund €16.000,- und Arbeitsleistungen der Bauhofmitarbeiter von 3 – 5 Wochen in den kommenden zwei Jahren wurden genehmigt.
Sandra Schmölzer wurde als Stellvertreterin für Finanzverwalterin Anna Obereder bestellt.
Weitere Berichte der Bürgermeisterin und der Gemeinderatsmitglieder folgten:
Bei der Blumenolympiade wurde die Gemeinde Feld am See Landessiegerin bei den neu gestalteten Teilflächen „Gemeindeamt“ und „Seepark“. Im heurigen Herbst beginnen wir mit der Umgestaltung des Kirchenplatzes. Die Thujen werden demnächst entfernt und im Frühling werden die Flächen neu bepflanzt. Durch das Setzen und Überwintern mehrjähriger Pflanzen halten wir die Kosten trotz Umgestaltungen weitgehend konstant.
Das Seegrundstück der Familie Zotti/Tauchhammer am Afritzer See wurde einem italienischen Kinderspital vererbt. Es ist noch nicht zum Verkauf ausgeschrieben. Die Bürgermeisterin hat vorab bei der Kärntner Seenkommission angefragt, ob das Land Kärnten es kaufen würde. Leider ist es aber für eine zukünftige Nutzung nicht attraktiv genug.
Betreffend neuer Bike-Routen in der Region und einem Radweg durch das Gegendtal finden derzeit wieder intensive Gespräche statt.
Der Uferanriss am Kohlweißbach, der unseren Radweg gefährdet, wird saniert, die Arbeiten sind bereits im Gange.
Weiters wurde über das neue Tourismusgesetz diskutiert und darüber, wie die umliegenden Tourismusverbände, um konkurrenzfähig zu bleiben, mit der Förderung der Schikarten für Gäste umgehen. Diese Subventionierung wird nicht mehr von den Bergbahnen Bad Kleinkirchheim übernommen.
Gemeinderatssitzungen sind öffentlich und wir freuen uns wie immer auf interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer. Die nächste Sitzung findet am Mittwoch, dem 3. Dezember um 19.00 statt!